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| European Championships (An Coimisiún) |
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Die Graduierungswettbewerbe und die Trophy Dances wurden jeweils von einem Wertungsrichter bewertet, die Meisterschaften von drei. Als Adjudicators (Wertungsrichter) fungierten Francis Curly (A.D.C.R.G.) aus Fermangh, Maria McCaul Mohan (A.D.C.R.G.) aus Armagh und Eoghan Quinn (A.D.C.R.G.) aus Dublin. An sie einen besonderen Dank, denn es ist eine wahnsinnige Kraftleistung, sich zwei Tage hintereinander auf jeden Tänzer einzeln zu konzentrieren und jedem Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Ähnliches gilt auch für den Musiker Francis Ward (T.C.R.G.). Am ersten Tag hatte er noch ein paar Timing-Probleme und verursachte hin und wieder etwas Verwirrung. Nach den ersten Anlaufschwierigkeiten hatte er sich aber richtig gut eingespielt und lieferte die Musik, die man sich als Tänzer im Wettbewerb wünscht.
Es nahmen 12 Schulen an den insgesamt 143 Wettbewerben teil (meines Wissens nach zumindest), wobei allerdings die schon oben erwähnten zwei Schulen Ronan Morgan School und Rince Tír na n’Óg bei Weiten dominierten. Das schlug sich auch in den Resultaten nieder. Die Ronan Morgan School gewann allein 55 Wettbewerbe und schlug damit nur knapp Rince Tír na n’Óg mit 50 Siegen. Die Redmond School of Irish Dancing von Catherine Redmond, ansässig in den Niederlanden, gewann 17 und die Gallagher School von Ann Gallagher, ebenfalls aus den Niederlanden, 12 Wettbewerbe. Die Kilkenny School von Sean Kilkenny, schon wieder aus den Niederlanden, kam auf 4, die Ryan School auf 3 und die Paris Irish Dance Company aus Frankreich, geleitet von Sarah Clark, sowie die weltweit tätige und in Tschechien ansässige Cunningham Dance Academy von Anne-Marie Cunningham auf jeweils 1 Sieg. Weiterhin nahmen die Gabriel School of Traditional Irish Dance aus Deutschland, die Vlaams Caledonische Society aus Belgien, die Tinne-Holly School aus Belgien und die Terry Heckman School teil.
Sowohl die Anzahl der teilnehmenden Schulen als auch der Tänzer war in keiner Weise vergleichbar mit den großen Meisterschaften, die in Irland, Großbritannien oder den USA abgehalten werden. Trotzdem konnte man als Fazit den schönen Spruch „klein, aber fein“ mit nach Hause nehmen. Festland Europa hat sich gut geschlagen - es hat Potential für die Zukunft, es entwickelt sich! Schade nur, dass An Coimisiún durch ihre restriktive Politik einen bedeutenden Teil der durchaus wesentlich größeren Irish Dancing Szene Europas und gerade auch Deutschlands ausschließt. Aber trotzdem waren die 1. Europameisterschaften im Irish Dancing ein Erlebnis, und - ich freue mich schon auf nächstes Jahr! Bleibt mir nur noch, den europäischen Qualifikanten viel Glück für die Weltmeisterschaften 2005 in Ennis zu wünschen.
» Bilder zu dem Event gibts hier.
Weitere Informationen direkt auf der Website der Registered Teachers of Mainland Europe (RTME):
» Ablaufplan
» Ergebnisse
In eigener Sache: Vielen herzlichen Dank an Tec Dian - einmal für die Arbeit, die er in diesen Bericht gesteckt hat und dann natürlich noch für die von Ihm zur Verfügung gestellten Bilder (zu sehen in unserer Galerie).

Ende des Berichts.

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